TECHNIK

Der GW-L2 als multifunktionales Sonderfahrzeug

Als Fahrgestell wurde ein MB 1328 AF genutzt, der Ausbau erfolgte bei Ziegler in Rendsburg (Fotos: Jürgen Truckenmüller)

GW-Logistik (früher auch unter GW-N(achschub) oder GW-T(ransport) bekannt) werden bei Feuerwehren aller Größen immer beliebter. Sie nutzen die Logistiksysteme kommerzieller Transportunternehmer zum Transport von Verbrauchsgütern wie z.B. Schaummittel, Ölbindemittel, Rüstholz, Sandsäcke usw. oder Sondergeräten wie z.B. Tauchpumpen oder Schnelleinsatzzelte.

Im Feuerwehrhaus können diese Paletten oder Rollwagen platzsparend in Regalen gelagert werden. Dies wird dann oft als Alarmgerätelager (AGL) bezeichnet.

 

Die Versorgung von Großeinsatzstellen mit speziellen Geräten oder zusätzlichen Gütern ist so auch für kleine und mittlere Feuerwehren, bei denen ein Wechselladersystem sehr aufwändig ist, oder zur logistischen Ergänzung eines WLF-Konzepts, einfach und relativ kurzfristig durchführbar.

 

GW-L 1 bzw. 2 sind mit der DIN 14555-21 bzw. -22 je 2005-04 genormt. Das Land Rheinland-Pfalz (RLP) hat daneben eine Baurichtlinie für MZF (1, 2, 3) herausgegeben, die teilweise an den GW-L angelehnt sind, aber noch mehr Variationsmöglichkeiten in Gewicht bzw. Kabinenform geben.

Kennzeichnende Eigenschaften der gängigen Normen bzw. Baurichtlinien:

Bezeichnung

Besatzung

zGM (t)

Antrieb

Länge

mm

Breite

mm

Höhe

mm

Ladehilfe

(LBW)

GW-L1

1/1

1/5

L(DIN 1846)

Straße

 

8.000

2.550

3.300

750 kg

GW-L2

1/5

14

Allrad

8.000

2.550

3.300

1.500 kg

MZF 1 (RLP)

1/2

3,5

Straße

6.400

2.200

2.900

3 kN

MZF 2 (RLP)

1/2

1/5

7,5

Straße

8.000

2.550

3.300

10 kN

MZF 3 (RLP)

1/2

1/5

14

Straße

8.300

2.550

3.300

10 kN

Übersicht über GW-L und ähnliche Fahrzeuge, hier MZF-RLP (Achtung: Beim GW-L2 ist mindestens ein fester Geräteraum vorgesehen, beim MZF-RLP nicht!). (Tabelle: Cimolino)

Der GW-L1 ist auch als Sonderfahrzeug GW-G1, der GW-L2 als „SW“ bzw. „GW-G1“ gedacht. (Der SW auf Basis des GW-L1 in der Gewichtsklasse „L“ scheitert an der zGM!)

Der GW-G1 nach DIN 14555-14 wurde mit der Veröffentlichung der DIN 14555-21 (und 22):2005-04 aus der Normung gestrichen.

Der SW  wurde mit der Veröffentlichung der DIN 14555-22:2005-04 (D.h. der alte SW 2000 mit ca. 9-12 t und  je nach Ausführung voll geländegängigem Fahrgestell wird durch einen 14-Tonner ersetzt!) aus der Normung gestrichen, obwohl die Fachleute weiterhin von einem vorhandenen Bedarf ausgehen!

Oben: Die drei baugleichen GW-L2 auf MB 1328 AF Automatik, Aufbau Ziegler (Rendsburg),  zur Abnahme aufgestellt. 

Unten: Die GW-L2 bei der Abnahmeüberprüfung (Fahrerprobung) im Gelände. (Fotos: Alfred Kujon, Düsseldorf)

Die Transporteinheit für einen GW-L o.ä. ist dabei v.a. eine Gitterbox, eine Euro-Industrie-Palette oder ein Rollcontainer mit den Maßen 1.200 x 800 mm. Mittels Gabelstapler, Deichselroller oder Gabelhubwagen lassen sich diese Transporteinheiten auf einem LKW mit Ladebordwand sehr personalsparend transportieren. Um die Fahrzeuge flexibel nutzbar zu machen, wurde auf Wunsch vieler Anwender die Staffelkabine beim GW-L1 als Alternative, beim GW-L2 (leider!) verpflichtend möglich gemacht. (Rheinland-Pfalz läßt dies bei den MZF ebenso offen wie den beim GW-L2 notwendigen festen (teilweisen) Gerätekoffer.) 

Im Zuge der Planungen zur Neubeschaffung von Fahrzeugen kamen in den letzten Jahren die ersten Entwürfe zur o.a. Norm für den GW-L2 auf den Markt - und immer mehr Fahrzeuge wurden ausgeliefert, die ungefähr diesem Konzept entsprachen. Auch für die Feuerwehr Düsseldorf sollten 2004/2005 folgende Fahrzeuge beschafft werden:

  • SW 2000-Tr

  • GW-Dekon G (Basierend u.a. auf den Erfahrungen bzw. Anlagen der BF Mannheim, einiger Einheiten des THW und eigenen Versuchen. Eine ausführliche Veröffentlichung dazu ist geplant). (Nachdem der Bund für den erweiterten Katastrophenschutz zwar seit Jahren entsprechende Fahrzeuge plant, aber nichts konkretes zu Beschaffungen bekannt ist, sah man sich aufgrund der Einsätze der letzten Jahre v.a. im Bereich Tierseuchen auch in Düsseldorf gezwungen, hier die Feuerwehr weiter zu „ertüchtigen“.)

  • GW-Löschwasserrückhaltung (LöRüHa) (Bisher nur als Teil eines AB-Entsorgung, der zur Überarbeitung anstand. Außerdem sollte die Aufgabe künftig von einer Löschgruppe der FF Düsseldorf übernommen werden, die über kein WLF verfügt.)

Die Abteilung Technik der Feuerwehr Düsseldorf legte in enger Abstimmung mit dem „Auftraggeber“ (Einsatzorganisation) sehr früh als Basis für die drei neu zu beschaffenden Fahrzeuge einen einheitlichen Gerätewagen Logistik fest. 

Die taktischen Rahmendaten sollten sein:

  • Geeignet als SW 2000(-Tr) (Pumpenleistung für die TS mindestens im Bereich der FP 16/8, vgl WEICH, 2004; DE VRIES, 2004, CIMOLINO/LANG, 2006)

  •  Ausreichende Ladefläche und Nutzlastreserven, um das notwendige Material für die Dekon G bzw. die Löschwasserrückhaltung mitführen zu können.

  • Ausreichende Gelände- und Watfähigkeiten für den Einsatz im Gelände (v.a. als SW) bzw. bei Hochwasser (v.a. in zwei Stadtteilen). Dies bedeutet v.a. eindeutige Vorgaben an das Fahrgestell.

Daraus ergaben sich folgende technischen Eckdaten:

  • Allrad mit Einzelradbereifung und allen Sperren (wie auch für den GW-L2 in der DIN gefordert)

  • Watfähigkeit von deutlich mehr als 0,5 m (erreicht wurde letztlich 1 m!)

  • Lagerung schwerer Beladung (TS bzw. 13 kVA-Stromerzeuger) tief ohne zusätzliche Entnahmehilfe. (Die Feuerwehr Düsseldorf verfügt seit der Einführung der neuen Generation LF 16/12, vgl. CIMOLINO/LANG, 2002, über eine steigende Anzahl an schallgedämmten 13 kVA Stromerzeugern.)

  • Beladung - und damit die Fahrzeuge - austausch- bzw. flexibel nutzbar.

Der GW-LöRüHa auf Basis eines GW-L 2 mit nicht norm-gerechter Serien-Truppkabine, auf MB Atego 1328 AF (u.a. eingerichtet auf Watfähigkeit von 1 m) mit Ziegler-Aufbau der Feuerwehr Düsseldorf,  beim Verschränkungstest im Gelände. Beachten Sie u.a. den Flaggenhalter für den KFZ-Marsch auf der Fahrerseite auf der Stoßstange. (Foto: Alfred Kujon, Düsseldorf)

 

Bewusst wurde eine serienmäßige Truppkabine gewählt (und auch entsprechend gegen den damaligen Normentwurf eingesprochen), weil es in Düsseldorf (und auch in vielen anderen Feuerwehren) bei Logistikfahrzeugen eher auf einen sinnvollen und effizienten Material- als auf einen weiteren Personaltransport ankommt und Sonderfahrzeuge sowieso nach bisheriger (und in Düsseldorf auch künftiger Einsatztaktik) ergänzend zu Lösch(gruppen)fahrzeugen eingesetzt werden.

 

Hinweis:

Staffelkabinen sind beim GW-L2 mittlerweile nach der DIN 14555-22:2005-04 vorgeschrieben. Dies verlängert den Kabinenteil - und verkürzt dadurch entweder die nutzbare Ladefläche (und verringert die Zuladung) - oder führt zu einem größeren (längeren) Fahrgestell, was die Geländegängigkeit einschränkt. Die Staffelkabine ist außerdem teurer.

 

Die technische Ausstattung mit Kommunikationsgeräten (neben dem 4m FuG und einem aktiven 2m FuG mit Außenantenne, vgl. u.a. CIMOLINO/ZAWADKE, 2005, drei 2m FuG und ein Navigationssystem mit integrierter Rückfahrkamera und FMS-Schnittstelle) wurde v.a. wieder für eine sinnvolle und wirksame Ladetechnik viel Zeit investiert. Auch beim GW-L2 müssen heute neben den Fahrzeugbatterien viele Akkus geladen werden. Bekannt sind die KFZ-Ladehalterungen der 2m FuG, oft unberücksichtigt bleiben jedoch „moderne“ Tragkraftspritzen bzw. Stromerzeuger (heute i.d.R. beide mit E-Start).

 

Wie schon bei anderen Einsatzfahrzeugen der letzten Jahre (vgl. LANG/CIMOLINO, 2002; CIMOLINO/LANG, 2006) wurde eine 230 V-Fahrzeugeinspeisung mit FI und Einspeisekontrollleuchte gewählt, die durch ein abgestimmtes Lademanagement (Einbauteile v.a. der Fa. LEAB) alle Verbraucher lädt. Die TS - auch eine weitere potenziell mitführbare TS auf der Ladefläche, um zusammen mit einem faltbaren 3 m³ Wasserbehälter, vgl. Abb. 8, ggf. als Zwischen-Pufferbehälter mit Verstärker-FP genutzt werden zu können - sowie die Stromerzeuger wurden dabei z.T. über MagCode-Stecker an die Ladung angeschlossen. Problematisch war die Funk(nah)entstörung. Erstmals musste die gesamte elektrische Funkversorgung inkl. der Antennenschnittstellen aufwändig galvanisch getrennt und durch den Aufbauer nachgebessert werden. 

 

Es wurde ein klappbare Ladebordwand vorgesehen, um einerseits beim Fahren im Gelände oder durch Wasser weder eine Einschränkung im hinteren Überhangwinkel, noch Probleme mit der Elektrik und andererseits beim Verlegen von Schläuchen keinen zu großen hinteren Überhang zu bekommen. Zur Vergrößerung des hinteren Überhangwinkels wurde der Unterfahrschutz (hoch-) klappbar gestaltet.

 

In enger Abstimmung mit den Sachgebieten Einsatzplanung/-organisation bzw. Bevölkerungsschutz und den „betroffenen“ Löschgruppen wurde ein detailliertes Pflichtenheft erstellt, das letztlich in einer Leistungsbeschreibung für eine europaweite Ausschreibung mündete.

 

Die europaweite Ausschreibung gewann die Fa. Ziegler auf einem MB 1328 AF Fahrgestell. Der Bau erfolgte bei Ziegler im Werk Rendsburg. Nach einigen unnötigen Problemen (z.B. bei der Anlieferung und Logistik der mitbestellten Ausrüstung, aber auch wieder beim Einbau von elektronischen Bauteilen bzw. der Fahrzeugelektrik) konnte letztlich doch durch harte Arbeit aller Beteiligten knapp vor Erreichen der Konventionalstrafe eine fünftägige erfolgreiche Abnahme und Ersteinweisung durchgeführt werden.

Rohbauabnahme der Fahrgestelle. (Foto: Oliver Lang)

 

Die Beladung der GW-L2 zur Dekon G bzw. LöRüHa ist auf der Ladefläche v.a. auf luftbereiften zweiachsigen Wagen untergebracht, die auch im „Gelände“ bzw. über Schläuche mit 2 - 4 FA noch trotz relativ hoher Nutzlasten noch gut bewegt werden können. (Fotos: Alfred Kujon bzw. LöRüHa Jürgen Truckenmüller)

 

Zur Heckabsicherung dient eine Heckwarnanlage, die leider in NRW während der Fahrt (z.B. als SW beim Verlegen der Schläuche) nicht benutzt werden darf. Auf diesem Bild ist auch die Rückfahr- bzw. Überwachungskamera zum Schlauchverlegen unterhalb der Heck-RKL und der klappbare Heckaufprallschutz sowie die klappbare Ladebordwand zu erkennen. (Foto: Oliver Lang)

   

Mit einer Rückfahrkamera kann das Verlegen der Schläuche und mit einer zweiten der Laderaum überwacht werden. Der damit ohnehin schon vorhandene Bildschirm wird zugleich für das Navigationssystem und die Anzeige des FMS-Kurztexttelegramm benutzt. (Fotos: Oliver Lang)

   

G 1 im SW 2000-Tr ist fast identisch zum G 1 im GW-LöRüHa (Foto Jürgen Truckenmüller)

   

G 1 im GW-Dekon G. (Jürgen Truckenmüller)

 

   

G 2 ist in allen drei GW-L2 der Feuerwehr Düsseldorf im nahezu identisch beladen. (Foto: Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf)

 

 

3 m³ Wasserblase als Zwischenbehälter, die Verlastung ist auch auf der Ladefläche möglich. Das Fahrzeug kann dann in Verbindung mit der TS auf der Ladefläche auch als Behelfs-TLF genutzt werden. Die Wasserabgabe während der Fahrt erfolgt dann mit einem kurzen C-Schlauch und HSR direkt von der Ladefläche aus, die dazu natürlich zumindest teilweise geöffnet werden muss. (Foto: Alfred Kujon, Düsseldorf)

GW-L2 als SW 2000-Tr. (Foto: Alfred Kujon, Düsseldorf

 

Verfasser:

OBR Ulrich Cimolino

Dipl.-Ing. Sicherheitstechnik

Abteilungsleiter Technik

 

BA Oliver Lang

Dipl.-Ing. Elektrotechnik

Sachgebietsleiter Fahrzeugbeschaffung (Feuerwehr)

Literatur
  • AFKzV: Fahrzeugkonzept, vgl. DÄHN etc., 2002

  • Cimolino, Ulrich: Stellungnahme zur Darstellung der geplanten Typenreduzierung, in: Brandschutz 4/2002, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2002

  • Cimolino, Ulrich: Vortragsskript Allison Symposion im Rahmen der FireMobil 2004, Fulda, 2004 (dito Dezernentenkonferenz, Köln, 2004)

  • Cimolino, Ulrich: Vorschlag zur Neuordnung der Funkrufnamen, Düsseldorf, 2001, aktualisiert in 2004 (vgl. www.feuerwehr.de) und 2005

  • Cimolino, Ulrich; Zawadke, Thomas: Einsatzfahrzeuge für Feuerwehr und Rettungsdienst, Technik, Reihe Einsatzpraxis, ecomed, Landsberg, 2005

  • Cimolino, Ulrich; Zawadke, Thomas: Einsatzfahrzeuge für Feuerwehr und Rettungsdienst, Typen (Manuskript), Reihe Einsatzpraxis, ecomed, Landsberg, 2006

  • Cimolino, Ulrich; Lang, Oliver: LF 20/6-TS, in: FFZ-Magazin der Feuerwehr, 01/06, 2006

  • Dähn, W., Kornfeld, J., Kortt, U., Plattner, H.-J., Rieck, L., Schönherr, H.: Welches Fahrzeug soll „genormt“ werden?, in: Brandschutz 2/2002, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2002

  • de Vries, Dr. Holger (Hrsg.): Wasserförderung, Reihe Einsatzpraxis, ecomed Verlag, Landsberg, 2004

  • DIN:     Vergleiche die Aufzählungen im Text. Es gelten, soweit nicht anders genannt, jeweils die aktuellsten Ausführungen.

  • Greven, Hermann; Cimolino, Ulrich: KFZ-(Mot.-)Marsch geschlossener Verbände, in: CIMOLINO, Einsatzleiterhandbuch, ecomed, 2005

  • Lang, Oliver; Cimolino, Ulrich: Düsseldorf: Neue Löschfahrzeuggeneration mit optimiertem Raumkonzept, in: FFZ 4/2002, UDER Verlag, Naumburg, 2002

  • Knorr, Karl-Heinz: Reform des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland. in BRANDSchutz Deutsche Feuerwehr-Zeitung, 56. Jahrgang (2002), Nr. 11, S. 946 – 964, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, Berlin, Köln

  • MURL: Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: Großbrand eines Kunststofflagers in Lengerich im Oktober 1992 – Dokumentation, Düsseldorf, Juni 1994

  • Schneider, Gernot: Fahrzeugnormung: Was ändert sich?, in: Brandschutz 1/2004, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2004

  • Weich, Andreas: Absicherung von Einsatzstellen, Diplomarbeit FH Stralsund, 2004

  • Weich, Andreas: Wasserförderung über lange Wegstrecken, Projektarbeit FH Stralsund, 2004

  • Zawadke, Thomas: Gerätewagen-Logistk für den täglichen Einsatz und für den Katastrophenfall, in: Rudolph: Das Große Feuerwehr-Handbuch, 12/04, ecomed, Landsberg, 2004

  • Zawadke, Thomas: Gerätewagen-Logistk für den täglichen Einsatz und für den Katastrophenfall, in Brandschutz 2/2004, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2004

  • Zawadke, Thomas: Neue Normen für GW-L: Logistikfahrzeuge für den täglichen Einsatz und für den Katastrophenfall, in: FFZ 3/2004

Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 07.12.2008

Der Artikel ist erschienen ist der FFZ, Ausgabe 05/2006